Einbruchschutztüren

Gerade mit der Umstellung auf die Winterzeit muss verstärkt mit Aktivitäten von Einbrechern gerechnet werden, die sich die frühe Dunkelheit zunutze machen und von der Abwesenheit der Bewohner profitieren. Um es den Tätern nicht zu leicht u machen, sollte man sich optimal schützen.

Definition "Einbruchschutz"

DIN V ENV 1627 : 1999-04 „Fenster, Türen, Abschlüsse - Einbruchhemmung - Anforderungen und Klassifizierung“ definiert den Begriff einbruchhemmende Bauteile in etwa so: Einbruchhemmende Bauteile dienen dazu, im eingebauten, verriegelten und versperrten Zustand einem gewaltsamen Einbruchversuch durch den Einsatz körperlicher Gewalt bzw. unter Zuhilfenahme von definierten Werkzeugen für eine bestimmte Zeit Widerstand zu leisten.

 

Demnach darf man beispielsweise einbruchhemmende Türen nicht als einbruchsicher bezeichnen, denn letztlich ist es nur eine Zeitfrage bis auch eine einbruchhemmende Tür geöffnet werden kann. Die benötigte Zeit ist somit nur von folgenden Faktoren abhängig:

 

  1. Mit welcher Kraft geht der Täter zu Werke („statische Belastung“)?
  2. Welche Werkzeuge stehen dem Täter zur Verfügung?
  3. Um welchen Tätertyp handelt es sich?
  4. Welche Aktivität wendet der Täter an?

Aus der Norm werden sechs Widerstandsklassen abgeleitet, in denen die Widerstandszeit in Abhängigkeit von den genannten Faktoren dargestellt wird.

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Welche Elemente der Tür zeigen die Schwachstellen auf, die von Einbrechern genutzt werden? Wo muss angesetzt werden, um einbruchhemmend vorzubeugen?

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Wie geht man vor, um sich zu schützen? Welche Ansatzpunkte bieten sich an, um den Einbruchschutz zu erhöhen?

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In Bezug auf Einbruchschutz gibt es keine gesetzlichen Vorschriften wie in etwa beim Feuer- und Rauchschutz. Somit finden sich keine Anforderungen in den Landesbauordnungen. Faktisch gibt es jedoch einen großen Bedarf nach einer Regelung und Normierung der Einbruchsicherheit.

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